Die industrielle Entwicklung Lodzs wurde stark durch die Niederlassung von Menschen aus ganz Europa beeinflußt. Ende des 19. Jahrhunderts bestand die lodzer Bevölkerung aus Polen, Deutschen, Juden, Tschechen und Schlesier. Für alle Neuankömmlinge hatte die Stadt den Charakter des "Versprochenen Landes".
Unter 240 tsd. lodzer Juden befanden sich viele Fabrikanten (Izrael Kalmanowicz Poznanski, Markus Silberstein, Stanislaw Jarocinski, Oskar Kon), Händler, Bänker, Architekten (Dawid Lande, Gustaw Landau-Gutenberger) und Schriftsteller (Julian Tuwim, Jerzy Kosinski). Das Stadtbild ist geprägt durch erhaltene Objekte des multikulturellen und vielgläubigen Charakters der Stadt. Zur Belebung der Atmosphäre der Stadt trägt seit 2002 "das Festival des Dialoges der vier Kulturen" bei. |