Maksymilian Goldfeder Palast Piotrkowska Str. 77, 90-423 £ód¼ Maksymilian Goldfeder - einer der größten lodzer Finanzhaie kam 1870 aus Warschau samt seiner Familie nach Lodz, wo sein Verwandter, Adolf Goldfeder, eine Bank leitete. Die Arbeit in der Bank verschaffte ihm einen gewissen gesellschaftlichen Rang in der Stadt und dazu heiratete er noch in die reiche lodzer Fabrikantenfamilie Jaronski ein. 1877 machte er eine eigene Bank auf. Nachdem er ein kleines Vermögen angehäuft hatte beschloß er eine eigene Niederlassung zu erbauen. Wie es so lodzer Tradition war, sollte es ein Palast werden, der in ausgezeichneter, am meisten repräsentativer Lage der Stadt errichtet werden sollte und die hohe Stellung des Maksymilian Goldfeder in Lodz darstellen sollte. 1899 kaufte er für 15 000 Rubel den Grund an der Piotrkowska Straße 77, gegenüber der repräsentativen Meyer Passage.
Die Bauarbeiten dauerten zwei Jahre. Im Erdgeschoss befand sich die Bank und im ersten Stock befanden sich die repräsentativen Räumlichkeiten des Hauses. Durch den Ersten Weltkrieg und politische Umbrüche kam 1923 die Bank zu fall. Danach war das Gebäude Eientum der Bahngesellschaft Lodz und seit Ende der 80er Jahre Sitz des studentischen Kulturzentrums. |